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„Befürworte Erweiterung von Mode W ausdrücklich“

Quelle: Nordwest Zeitung | vom Donnerstag, 04. März 2010 | Elsfleth | Seite 43

WIRTSCHAFT CDU-Landtagsabgeordneter Thümler macht sich für Standort stark

BARDENFLETH/HANNOVER/BON – Die Zukunft des Modehauses W in Bardenfleth mit 45 Beschäftigten liegt auch dem Berner CDU-Landtagsabgeordneten Björn Thümler am Herzen. „Ich befürworte ausdrücklich die Erweiterung von Mode W und arbeite in dieser Angelegenheit seit Jahren mit der Geschäftsführung zusammen“, sagt Thümler im Gespräch mit der NWZ.

Die eindeutige Position der Stadt Elsfleth hat Bürgermeister Diedrich Möhring am Mittwoch noch einmal deutlich gemacht. „Wir stehen ganz klar hinter einer Erweiterung des Standorts. Das Tradtionsunternehmen ist ein verlässlicher Arbeitgeber und Ausbilder. Wir werden alles tun, um es in Elsfleth zu halten“, so Möhring. Er betonte, dass das Unternehmen von den Lieferanten quasi zur räumlichen Erweiterung gezwungen werde.

Den bereits gestellten Bauantrag des Bardenflether Modehauses liegt derweil beim Landkreis vor – und dieser hat darüber zu entscheiden. Ein bindender Beschluss in dieser Angelegenheit könnte bereits am kommenden Montag, 8. März, erfolgen. Die Sitzung des Kreisausschusses im Braker Kreishaus beginnt um 14.30 Uhr. Nach einer Pro-Modehaus-W-Entscheidung könnte es mit der Erweiterung schnell gehen. Wie die NWZ am Mittwochabend aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, gibt es im Kreisausschuss eine breite Zustimmung für die Erweiterung des Modehauses, das einen umfangreichen Kundenkreis aus dem gesamten Nordwesten betreut.


LESERFORUM

Schließung wäre fatal für alle

Betrifft: Bericht „Kampf um jeden Arbeitsplatz“, NWZ vom 25. Februar

Ich arbeite seit 11 Jahren bei Mode W in der Herrenabteilung und habe auch meine Ausbildung dort gemacht. Ich schätze gerade das miteinander im Team! Bei einer Schließung würde das Arbeitslosigkeit heißen, das wäre fatal für uns alle! Ein starker Verlust würde es aber auch für unsere Kunden bedeuten. Warum legt man es darauf anModeW zu zerstören, indem man keine Zukunft bietet. Wir kämpfen weiter! Melanie Perez Valerio Oldenburg

Wir spenden für Haiti, weil wir uns dazu verpflichtet fühlen. Die Medien manipulieren uns dieses Mal positiv. Menschen schauen nicht weg. Bardenfleth ist kein Krisengebiet. Eine nicht erteilte Genehmigung würde zur Warenreduktion führen. Macht doch nichts? Ein nicht genehmigter Anbau würde 9 Lehrlingen Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Praktikanten bräuchten nicht mehr anzufragen. 45 Verkäuferinnen und Verkäufer könnten dann in einem Atemzug die Markenfirma nennen, die sie verkaufen, wofür sie nun dreieinhalb Minuten brauchen (ich habe aufgehört mitzuzählen). Als in Ihrer Stadt die Läden schlossen, begannen Sie ein Thema, das sich bis heute gehalten hat. Was ist das für ein Gefühl, durch eine halb leere Straße zu gehen, wehmütig an die alten Zeiten denkend? Auch Ihre Innenstadt hat ihren Verkaufsraum nicht erweitern können und das Resultat von Warenreduktion ist deutlich spürbar, nicht wahr? (…) Doris Hölzel Brake

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